Freiheit, die man schmeckt!


Wenn's dann sein muss – stressfreie Schlachtung

Der letzte Weg unserer Weideborstis wird so stressfrei wie möglich gehalten. Deshalb werden sie bereits am Vorabend mit feinsten Futter-Leckerbissen auf den Anhänger gelockt und am nächsten Tag zum nur 3,5 km entfernten Schlachthof gefahren. Dort werden sie von vertrauten Menschen bis zur sanften Betäubung begleitet und ein letztes Mal gekrault. Geschlachtet wird bei uns übrigens nur bei abnehmenden Mond – was nach althergebrachtem Bauernwissen das Fleisch besonders schmackhaft macht.
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Qualität

Die neue Langsamkeit

Wir kennen keine Eile. Deshalb dürfen die kleinen Weideborstis bis zu 16 Wochen bei ihrer Mama bleiben. Außerdem wachsen unsere Tiere langsam, gerade wie es ihre Natur will. Erst mit frühestens 11 Monaten und einem Mindestgewicht von 140 Kilo werden sie völlig stressfrei geschlachtet. Erst ab diesem Gewicht ist die intramuskuläre Fetteinlagerung optimal ausgeprägt: Beste Fleischqualität mit herzhaftem Geschmack erkennt man bereits an der Marmorierung!
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Dry Aging – die hohe Kunst der Fleischveredelung

Fleisch braucht Reife. Und Reifung braucht Zeit. Dry Aging – übersetzt „Trockenreifung“ – ist die traditionelle Methode, die Fleisch außergewöhnlich zart und geschmacklich intensiv macht.

Die Trockenreifung von Fleisch, das Dry Aging, ist eines der ältesten Verfahren der Fleischreifung. Dabei wird das Fleisch unserer Weideborstis am Knochen 5 Wochen lang bei kontrollierter Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität abgehängt. Anstatt luftdicht in Plastikfolie zu liegen, darf es in Ruhe reifen und atmen.

Als Dank schenkt uns das auf diese Art veredelte, trockengereifte Fleisch ein unnachahmliches, intensives Aroma. Die Konsistenz ist fest, Duft und Geschmack erinnern an Nuss und Butter. Das Geheimnis: Sauerstoff, der die natürlichen Enzyme des Fleisches kitzelt – und Zeit. Zeit, die das Fleisch zu einem vollkommen runden Aromenkraftpaket gemacht hat.